Willkommen in der Abtei S. Maria di Montevergine, einem geschätzten benediktinischen Heiligtum hoch oben auf dem Monte Vergine in Kampanien, Italien, wo Glaube, Geschichte und atemberaubende Schönheit seit Jahrhunderten Pilger anziehen.
Adresse
Via Loreto 1, Mercogliano, Avellino
83013 Montevergine (AV)
Italien
Willkommen in der Abtei Santa Maria di Montevergine, einem beliebten benediktinischen Wallfahrtsort auf den Höhen des Monte Partenio in Kampanien, wo Glaube, Geschichte und atemberaubende Schönheit seit Jahrhunderten Pilger anziehen. Der Wallfahrtsort beherbergt die verehrte Ikone der Madonna di Montevergine.
Geschichte
In den ersten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts kam der heilige Wilhelm von Vercelli nach Montevergine, nachdem er eine lange Reise zu einigen der bedeutendsten Wallfahrtsorte jener Zeit unternommen hatte. Auf dem Rückweg von Santiago de Compostela wollte er ins Heilige Land reisen, machte jedoch in Irpinia Halt, um dort als Einsiedler zu leben. Sein Ruf der Heiligkeit zog Jünger und Gläubige an und führte zur Gründung einer neuen Ordensfamilie.
Im Jahr 1124 errichtete er auf dem Berg eine Kirche zu Ehren der Mutter Gottes und gründete später weitere Klöster in Süditalien; sein irdisches Leben beendete er 1142 in der Abtei San Salvatore del Goleto im Gebiet von Sant’Angelo dei Lombardi (AV). Seine sterblichen Überreste kehrten 1807 nach Montevergine zurück.
Am 25. Juni 1942, anlässlich des achthundertsten Jahrestags seines Todes, erklärte Papst Pius XII. ihn zum Hauptpatron von Irpinia.
Die Abtei wurde am 1. Februar 1879 der Kongregation von Subiaco angegliedert und am 15. Juni 1958 der italienischen Provinz zugewiesen. Seit der Zeit ihres Gründers ist die berühmte Wallfahrtsstätte zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria unter dem Titel Montevergine dem Kloster angegliedert.
Die Abtei ist ein vielschichtiger architektonischer Komplex, der über einen Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert oder eine Außentreppe zugänglich ist. In der Nähe des Eingangs steht eine Statue des heiligen Wilhelm (des Gründers) auf dem Berg, während die „Torrione“-Kapelle an eine göttliche Erscheinung erinnert.
* Die beiden Basiliken
Die Kathedrale (1948–1961): Ein modernes Meisterwerk der Romanik von Florestano Di Fausto. Sie verfügt über eine majestätische Orgel, Bronzereliefs von János Hajnal und ein zentrales Pfingstbild von Piero Casentini. Unter dem Altar ruht der Leichnam des Heiligen Wilhelm.
Die alte Basilika (17. Jahrhundert): Nach einem Einsturz im Jahr 1629 im Barockstil wieder aufgebaut, beherbergt sie die Kapelle der Madonna von Montevergine. Zu den bemerkenswerten Merkmalen gehören ein hölzerner Chor aus dem 16. Jahrhundert und eine Büste des Heiligen Januarius, die den Ort markiert, an dem einst seine Reliquien aufbewahrt wurden.
* Wichtige Kapellen
Erlöser & Kreuzabnahme: Diese Kapellen im mittelalterlichen Stil flankieren den alten Altar. Die Erlöserkapelle beherbergt ein cosmateskes Ziborium aus dem 13. Jahrhundert; die Kapelle der „Kreuzabnahme“ (Schiodazione) zeigt eine Kopie von Rubens’ „Kreuzabnahme“ sowie verschiedene Grabdenkmäler.
Die Madonna von Montevergine: Diese Kapelle beherbergt die Ikone aus dem 13. Jahrhundert, die Montano d’Arezzo zugeschrieben wird. Die Darstellung der Hodegetria („Die Wegweiserin“) mit dem intensiven, durchdringenden Blick der Jungfrau ist der Mittelpunkt der Verehrung in diesem Heiligtum.
* Votivgaben und Klosterleben
Der Votivraum zeigt jahrhundertelange Pilgergaben und den unverwesten Leichnam des seligen Giulio. Pilger ehren auch den Diener Gottes, Pater Emilio Maria Colombo (1920–2000), dessen Seligsprechungsprozess noch läuft.
* Museum und Krippenausstellung
Das Abteimuseum erstreckt sich über 1000 m² und zeigt die „stillende Madonna“ aus dem 12. Jahrhundert, einen geschnitzten Abtsthron sowie Gemälde im Stil Caravaggios. Die untere Etage ist der Geschichte der Wallfahrt sowie einer umfangreichen Sammlung neapolitanischer und internationaler Krippen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert gewidmet.
Veranstaltungen
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Aufenthalt
Die Abtei verfügt über ein eigenes Gästehaus, in dem kleine Gruppen und Familien untergebracht werden können.
Beten
Der Rosenkranz wird samstags und sonntags in der alten Basilika in Anwesenheit der Gläubigen gebetet.
Gottesdienst
Gottesdienstzeiten: | Wochentags: 11:00 Uhr | Samstags und an Tagen vor Feiertagen: 11:00 Uhr und 16:00 Uhr | Sonntags und an Feiertagen: 9:30 Uhr, 11:00 Uhr, 12:30 Uhr und 16:00 Uhr | Die Vesper wird samstags und sonntags in der alten Basilika in Anwesenheit der Gläubigen im gregorianischen Gesang gefeiert.